Die passende Sommerlektüre

Liebe Rundbriefleserinnen und -leser,

nach einem langen und sehr warmen Wochenende, das zum Wandern, Fahrrad fahren und dem ersten Schwimmbadbesuch einlud, heißt es nun zurück ins Büro. Ist es bei Ihnen auch so heiß? Gerade ist die erste Hitzewelle des Jahres über Deutschland gerollt. Die Gebäude konnten sich zum ersten Mal richtig aufheizen – auch unser Verlagsbüro. Zu Hause wurde ich wieder daran erinnert, dass einer der Nachteile unterm Dach zu wohnen darin besteht, dass die Raumtemperatur abends um 22 Uhr immer noch bei 28 Grad liegt.
Was machen, wenn die Hitze ein schnelles Einschlafen unmöglich macht? – Am besten ein gutes Buch lesen. An Auswahlmöglichkeiten mangelt es bei mir glücklicherweise nicht – schließlich sitze ich hier im Lauinger Verlag an der Quelle.
Übers Wochenende habe ich den Historischen Roman „Die Kressburg“ von Anita Tesch verschlungen. Hohenlohe im 14. Jahrhundert: die junge Raghild wird bei einem Ausritt überfallen und schwer verletzt. Dieser Übergriff ist erst der Anfang einer Kette von Ereignissen, die das Leben von Raghild und ihrer Familie, den Bewohner der Kressburg für immer verändert: Krieg, Intrigen und Verluste bestimmen von nun an ihr Dasein. Trotz alledem entstehen Freundschaften und verbotene Liebe erblüht. Historische Grundlage für den spannenden Roman ist der im Jahr 1308 aufgeflammte Konflikt zwischen König Heinrich VII. von Luxemburg und Eberhard dem Erlauchten, Graf von Württemberg.
Von Württemberg zurück in das Herz Badens: Zwei unserer Frühjahrs-Neuerscheinungen haben ihren Haupthandlungsort in Karlsruhe, so auch unser Mai-Bestseller „Die Gentlemen-Räuber“ von Marianne Paschkewitz-Kloss. In 15 Jahren haben die Gentlemen-Räuber insgesamt zwanzig Mal zugeschlagen, doch die Ermittlungen lauf weiterhin ins Leere – bis zum Juli 2016. Hier steigt der fesselnde Kriminalroman in die Handlung ein. Spannung garantiert, denn: Der Roman beruht auf wahren Begebenheiten.
Ebenfalls zu empfehlen ist der neue Baden-Krimi unserer Autorin Eva Klingler. In „Trügerischer Schatten“ ist die Ermittlerin und Kultfigur Maren Mainhardt zurück. Nach dem tragischen Tod ihres Freundes bricht sie alle Zelte im Elsass ab und quartiert sich bei einer guten Freundin in Karlsruhe ein. In der Wohnung der wohlhabenden Felicitas hängt ein echtes Gemälde von Abraham Teniers, dem Bruder des niederländischen Malers des 17. Jahrhunderts, David Teniers. Krank ans Bett gefesselt, starrt Maren Mainhardt auf das Meisterwerk und entdeckt darauf, was dort gewiss nicht hingehört: eine moderne Uhr des 20. Jahrhunderts. Die Lösung des Rätsels führt sie ins Paris der 1920er-Jahre zu einem uralten Verbrechen …
Oder brauchen Sie noch eine fesselnde Urlaubslektüre? Wie wäre es mit einem gedanklichen Ausflug nach Kreta? Ich empfehle Ihnen „Glück stand nicht zur Debatte“ von Miriam Geimer. Der Entwicklungsroman sorgt für Nervenkitzel und beinhaltet eine wunderschöne Liebesgeschichte. Protagonistin Felizitas, Jurastudentin, soll eines Tages die Anwaltskanzlei ihres Vaters übernehmen. Als pflichtbewusste Tochter fügt sie sich, obwohl sie allein der Gedanke daran unglücklich macht. Ihr Herz gehört der Malerei, ein Studium an der Münchener Kunstakademie kommt jedoch nicht infrage. Sie kämpft gegen ihr Inneres an, ignoriert die Warnsignale ihres Körpers und gerät in einen Strudel aus Selbstzweifel und Mutlosigkeit. Innerlich zerrissen fährt sie nach Kreta. Die Schönheit der Insel, die Offenherzigkeit der Menschen und der attraktive Vincent stellen Felizitas’ Überzeugungen in Frage. Ein gemeinsamer Ausflug in die Berge wird zu einem lebensgefährlichen Abenteuer, das alle(s) verändert.
Auch die Kölnerin Anna in unserem Roman „Der Duft der Oliven“ von Sigrid Wohlgemuth zieht es den 80er-Jahren auf die griechische Insel. Hier lebt ihr Freund, der Ziegenhirte Ilías, in einem kretischen Bergdorf. Dort trifft sie auch auf seinen Vater, der schwer unter der deutschen Besatzung Kretas im Zweiten Weltkrieg leiden musste. Während sich Anna mit harter Arbeit bei der Olivenernte bemüht, endlich von ihrem Schwiegervater akzeptiert zu werden, quält ihre beste Freundin Thalia ein nicht erfüllter Kinderwunsch. Geradezu unerträglich wird die Situation für Thalia, als sie erfährt, dass Anna schwanger ist. Thalia flieht aus dem Dorf und setzt damit ihre Ehe aufs Spiel.
Für Fantasy-Liebhaber ab 12 Jahren, die in den Sommerferien in eine andere Welt entfliehen möchten, ist die Lektüre „Die Legendenreiter“ von Anabel Elsner von Arnim genau das Richtige. Die siebzehnjährige Emily Schiffer erfährt, dass sie dazu bestimmt ist, ein Legendenreiter zu sein. Ein geheimer Orden bewacht und hütet die flüsternden, wachen und gefährlichen Legenden, geboren aus dem Urknall. Ein spannendes, abenteuerliches Leben beginnt für Emily. Auch Mortimer Brentano, der Junge ihrer Träume, ist ein Legendenreiter. Die Mission „Joker“ beginnt und damit das gefährlichste Leben, das man als Legendenreiter haben kann.
Haben Sie Lust bekommen die passende Sommerlektüre zu finden? Dann stöbern Sie doch mal auf unserer Homepage: www.lauinger-verlag.de
Sie möchten vor dem Kauf einen Blick ins Buch werfen oder eine persönliche Beratung, dann besuchen Sie uns doch am 10. und 11. Juni auf der Buchmesse in Hofheim am Taunus in Hessen.

Christina Zapf
und das Team des Lauinger Verlags

Die Kreßburg
Die Kreßburg
Paschkewitz_Gentleman Räuber_72dpi_RGB
Die Gentlemen-Räuber
Trügerischer Schatten
Trügerischer Schatten
Glück stand nicht zur Debatte
Glück stand nicht zur Debatte
wohlgemuth, sigrid_der duft von oliven
Der Duft von Oliven
Legendenreiter
Die Legendenreiter

 

Hinterlassen sie einen Kommentar