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Der achte Rabe

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ISBN: 978-3-7650-8814-8
21 x 14 x 3 cm
Softcover
352 Seiten

15,00€ Preis inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten

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Buchbeschreibung: "Der achte Rabe" von Marion Henneberg

Stuttgart-Krimi

„Die sieben Raben“ stand auf dem Cover, das mit düster aussehenden schwarzen Vögeln verziert war. „Ich bin der achte Rabe“, sagte er.
Seit fünf Jahren hat Alexandra nichts mehr von ihrem Sohn Falko gehört. Er verschwand einen Tag nach seinem achtzehnten Geburtstag und hinterließ seiner Familie nur wenige Wörter: Sucht nicht nach mir!
All ihre Hoffnungen auf ein Wiedersehen werden auf grausame Art vernichtet, als sie erfährt, dass Falko ganz in der Nähe seines Elternhauses im Stadtpark Zuffenhausen brutal erschlagen wurde. Nun will Alexandra dem Menschen auf die Spur kommen, der die Schuld an seinem Tod trägt. Doch damit stößt sie zunehmend auf Unverständnis bei ihrem Mann und ihrer Tochter. Sie entdeckt Dinge, die sie lieber nicht erfahren sollte und Stück für Stück bricht ihre bisherige Welt zusammen.

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BLOGGERSTIMME:
„Ein lesenswertes Buch, dank der Originalschauplätze in Stuttgart, dank der kurzweiligen Handlung vor allem ab wegen der einfühlsamen und dennoch grausamen Beschreibung des menschlichen Miteinanders!“ – User „Haifisch“ auf leserunde.de am 09.11.2016


BLOGGERSTIMME:

„Ich finde den Ausflug der Autorin in das Krimi-Genre gelungen und hoffe, dass es in dieser Richtung noch mehr von Marion Henneberg zu lesen geben wird.“ – User „odenwaldcollies“ auf leserunde.de am 09.11.2016


 

 

Informationen über den Autor "Marion Henneberg"

Marion Henneberg (* 1966) ist als Betriebswirtin in einem gemeinnützigen Unternehmen in Stuttgart angestellt und bereits seit 2008 als erfolgreiche Autorin tätig. Bisher veröffentlichte sie bei Ullstein die historischen Romane „Die Entscheidung der Magd“ (2008), „Die Tochter des Münzmeisters“ (2009), „Das Amulett der Wölfin“(2011) und zuletzt „Schwert und Lilie“ (2014). Marion Henneberg lebt mit ihrer Familie in Marbach.

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1 Bewertung für Der achte Rabe

  1. karin@odenwald-collies.de
    4 von 5

    :

    Der achte Rabe

    Vor fünf Jahren verschwand Falko Thalinger spurlos und hinterließ seinen Eltern lediglich die Nachricht, dass sie ihn nicht suchen sollen. Umso größer ist der Schock, als er nun erschlagen in der Nähe seines Elternhauses gefunden wird. Seine Mutter Alexandra will herausfinden, wie das Leben ihres Sohnes in den letzten fünf Jahren verlief und warum er sterben musste. Leider stößt sie mit ihren Nachforschungen bei ihrem Mann und Tochter auf zunehmendes Unverständnis.

    Marion Henneberg, die ich bisher durch ihre spannenden historischen Romanen kannte, legt mit diesem Buch ihren ersten Kriminalroman vor, der in Stuttgart und Umgebung spielt. Wobei das Buch nicht nur ein Krimi ist, sondern auch ein Familiendrama. So stehen nicht die beiden Ermittler im Vordergrund, sondern vielmehr Alexandra Thalinger, die Mutter des ermordeten jungen Mannes.
    Neben dem Mord geht es um Wahrheit und Verschweigen, Freundschaft und Liebe, Schuld und Verantwortung.

    Als Falko vor fünf Jahren verschwand, hat Alexandra die Suche nach ihm in die Hand ihres Mannes gegeben. Nun überkommen sie Schuldgefühle, ob ihr Sohn noch leben könnte, wenn sie sich damals selbst aktiver darum gekümmert hätte. Daher will sie diesmal nicht locker lassen und auf eigene Faust herausfinden, was in den letzten fünf Jahren geschehen und wie Falkos Leben verlaufen ist. Dabei deckt sie einige Geheimnisse auf, die ihr ganzes bisheriges Leben auf den Kopf stellen. Man kann darüber diskutieren, ob es besser gewesen wäre, wenn sie sie nicht erfahren hätte, aber ich denke, lieber die Wahrheit erfahren, auch wenn es wehtut, als weiterhin einer Illusion aufzusitzen.

    Lange Zeit konnte ich mich nicht auf Motiv und möglichen Täter festlegen, bis dann immer mehr Puzzleteile aufgedeckt wurden – das Ende des Buches hat mich nachdenklich zurückgelassen. Zum Schluss waren es mir beinahe ein paar Verwicklungen zu viel, aber dennoch wirkte es nicht übertrieben oder unlogisch.

    Alexandra Thalinger hat mir in ihrer Entwicklung gut gefallen, wie sie sich von der passiven Ehefrau zu einer Frau mausert, die sich gegen ihre Familie durchsetzt und den Tod ihres Sohnes nicht ohne Nachfragen akzeptieren will. Auch wenn die beiden Ermittler Beate Friesing und Gerhard Körschner nicht im Vordergrund stehen, bekommt der Leser dennoch immer wieder einen tieferen Einblick in das Handeln und Denken der beiden. Mir hat dieses Team gut gefallen und ich würde mich freuen, wenn es ein Wiedersehen mit ihnen geben würde.

    Ich finde den Ausflug der Autorin in das Krimi-Genre gelungen und hoffe, dass es in dieser Richtung noch mehr von Marion Henneberg zu lesen geben wird.

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